Seekrankheit – so gehen Sie damit am besten um

Posted on: 13/05/2020
Seekrankheit – so gehen Sie damit am besten um
Archipel-Leben

Seekrankheit – so gehen Sie damit am besten um

Die Stimmung auf einer Bootstour kann schnell kippen, wenn man seekrank wird. Einige haben nie Probleme damit, andere laufen schon beim Gedanken an die Bootsfahrt grün an. Ganz gleich, ob Sie schonmal seekrank waren oder noch nicht – jeder Mensch mit einem normalen Gleichgewichtssinn kann einmal davon betroffen sein. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, um Seekrankheit vorbeugen, zu lindern oder komplett loswerden!

Seekrankheit entsteht aufgrund eines Konflikts im Hirn, wenn es Informationen verwertet, die von den Gleichgewichtsorganen, den Augen und dem Körper übermittelt werden, und sie mit den Erinnerungen des Gleichgewichtssinns abgleicht, der als Referenzrahmen gilt. Wenn wir auf hoher See an Bord eines Schiffs sind, sagt uns unserer Körper, dass wir uns auf festem Boden befinden, während der Gleichgewichtssinn und die Augen dem Hirn vermitteln, dass sich alles in unterschiedliche Richtungen bewegt.

Die häufigsten Symptome der Seekrankheit sind plötzliche Müdigkeit, Gähnen, Übelkeit und Erbrechen. Seekrankheit beugen Sie vor, indem Sie am Vortag gut essen und während der Reise wenig Essen in kurzen Abständen zu sich nehmen. Trinken Sie viel Flüssigkeit, vermeiden Sie jedoch Koffein und Alkohol. Versuchen Sie, sich keine Sorgen zu machen, denn das verschlimmert die Symptome. Ebenfalls empfiehlt es sich, an den Horizont zu sehen, da dieser einen fixen Orientierungspunkt darstellt. Vermeiden Sie strenge Gerüche, da einem dadurch eventuell noch übler wird.

Wenn Sie nur ein wenig seekrank werden, sind obenstehende Tipps in der Regel ausreichend, wenn Sie jedoch stärker betroffen sind, sollten Sie sich bezüglich rezeptfreier oder rezeptpflichtiger Arzneimittel erkundigen. Gegen Seekrankheit gibt es Tabletten, Kaugummis sowie Pflaster. Einige nutzen Akupressurbänder, um Seekrankheit vorzubeugen.

Wenn die Seekrankheit einsetzt, können Sie versuchen, sich in dem Teil des Boots aufzuhalten, der am wenigsten schaukelt. Schließen Sie die Augen und geben Sie dem Gehirn Zeit, sich von allen Eindrücken zu erholen, und denken Sie an etwas Schönes, vielleicht bei ein wenig Hintergrundmusik. Ruhen Sie sich nach Möglichkeit aus, im Optimalfall legen Sie sich schlafen.

 

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